Januar 5th, 2010 §
Kurzbeschreibung:
Selbst der Tod hat ein Herz
1939, Nazideutschland. Liesel lebt bei Pflegeeltern in der Himmelstraße in Molching. Sie sieht die Juden nach Dachau ziehen. Sie erlebt die Bombennächte über München. Und überlebt: weil der Tod sie in sein Herz geschlossen hat. Sie und die Menschen aus der Himmelstraße.
Mein Fazit:
Ich weiß gar nicht, was ich über dieses Buch schreiben soll. Ich habe es gekauft und dachte mir: Okay, is vielleicht ganz nett… Aber es war mehr als nett und ich habe mir wirklich Zet genommen es zu lesen. Und wenn ich es weggelegt habe, musste ich das Gelesene ertsmal sacken lassen.
Ich kann auch diesmal nicht etwas wie eine persönliche Zusammenfassung schreiben, denn das Buch besteht aus vielen kleinen Geschichten, die sich zum Ganzen zusammentun. Ich könnte jetzt nicht mit meinen Worten wiedergeben, was ich bis eben gelesen habe.
Die Geschichte ist aus der Sicht des Todes geschrieben. Manchmal hart, manchmal schon fast poetisch, oft anrührend und nachdenklich.
Dieses Buch kann ich wirklich und absolut vorbehaltslos empfehlen. Das muss man gelesen haben!
November 21st, 2009 §
Achtung, Insider oder so ähnlich ;)
So, liebe Franzi *kicher*
Deine “Du-kaufst-deine-Bücher-wegen-der-Farbe” Theorie ließ mir vorhin keine Ruhe (Nein, ich mach das nicht. Ich kann ja nix dafür, wenn die ganzen Weiberbücher auch Weiberfarben haben
) und ich habe unter dem kritischen Blick des Gatten mein Bücherregal nach Farben sortiert. Jetzt hab ich nen Regenbogen im Wohnzimmer. Hatte ja eh nix zu tun. War so langweilig…
Und so bonbonmäßig find ich das jetzt gar nicht. Okay, es ist viel gelb bis rot. Aber weniger rosa und noch weniger lila. Dafür ganz viel Blau. Eindeutig keine Bonbonfarbe glaub ich.
Wollt ich nur nochmal eben loswerden und dir in Form eines Beweisfotos zeigen, dass deine Theorie somit eindeutig widerlegt ist. Es sein denn, blau zählt doch noch als Bonbonfarbe ^^
Oktober 25th, 2009 §
Kurzbeschreibung:
Seine Eltern wollen, dass er endlich ein Haus baut.
Seine Freundin will endlich ein Kind.
Und seine Freunde wollen zum elften Mal nach Mallorca.
Doch Pitschi Greulich hat einen ganz anderen Plan.
Eine ziemlich komische Geschichte über einen 37-jährigen Brauerei-Manager, der ausgerechnet am Ende der Welt das sucht, was er zu Hause längst hatte.
Mein Fazit:
Ja, ganz nett. Aber mehr auch nicht.
Nachdem ich Vollidiot und Millionär teilweise laut lachend gelesen habe war klar, dass Resturlaub nicht lange im Regal stehen wird.
Pitschi Greulich hat die Schnauze voll von seinem Leben und will irgendwo neu anfangen. Bevor der Flieger in Richtung alljährlichen Mallorca-Trip startet bekommt er Panik und macht sich mit einem Pseudo-Überfall davon. Es verschlägt ihn nach Buenos Aires – Hauptsache weit weg von Bamberg. Dort findet er dann heraus, dass er in Bamberg doch alles hat, was ihn glücklich macht und fliegt wieder zurück.
Kann man lesen, muss man nicht. Ich bin wirklich enttäuscht, da ich nach den beiden anderen Büchern einen weiteren Kracher erwartet habe. Außerdem wären spanische Grundkenntnisse bei diesem Buch ziemlich von Vorteil ;)
Oktober 7th, 2009 §
Kurzbeschreibung:
Lou Suffern ist ein “BWM”, ein Beschäftigter Wichtiger Mann. So wichtig und beschäftigt, dass er den 70. Geburtstag seines Vaters vergisst, seine Frau leichthin betrügt und seinem kleinen Sohn noch nicht ein einziges Mal die Windeln gewechselt hat. Eines Tages verwickelt ihn ein Obdachloser namens Gabriel in ein Gespräch. Lou fühlt sich dem Unbekannten seltsam verbunden und verschafft ihm kurzerhand einen Job – was nun wirklich nicht seine Art ist. Doch auch Gabriel hat ein Geschenk für Lou: ein rätselhaftes Mittel, durch das Lou ein anderer wird.
Mein Fazit:
Als ich sah, dass Cecelia Ahern einen neuen Roman rausgebracht hat musste ich ihn sofort lesen. Klar, denn ich habe auch alle anderen Bücher von ihr verschlungen.
Es ist kurz vor Weihnachten und der vielbeschäftige Lou lernt einen Obdachlosen kennen der – logisch eigentlich, denn es ist ja bald Weihnachten – Gabriel heißt. Lou besorgt dem Obdachlosen einen Job in seiner Firma und wird von Gabe auf das Wesenliche im Leben aufmerksam gemacht. Und das ist nicht der Erfolg im Job…
Gabe schenkt Lou Zeit um herauszufinden, was ihm wirklich wichtig ist. Lou schafft es mit der geschenkten Zeit seiner Familie zu beweisen, wie sehr er sie liebt, bevor er am Ende durch einen Unfall ums Leben kommt.
Das Ende habe ich so nicht erwartet oder gehofft und ich musste mir das ein oder andere Tränchen verdrücken.
Das Buch ist – wie alle ihre Werke – schön geschrieben, einfach zu lesen und trotzdem packend.
Die Geschichte um Lou und Gabe ist verpackt in einen Dummenjungenstreich und soll zum Nachdenken anregen, denn niemandem wird Zeit geschenkt.
Ab und zu scheint sich die Geschichte etwas in die Länge zu ziehen, ist merkwürdig irritierend und vorher bestimmt schon oft geschrieben worden. Dennoch absolut lesenwert!
Oktober 6th, 2009 §
Kurzbeschreibung:
Kate Klein langweilt sich. Als Hausfrau und Mutter von drei Kindern in einem braven Vorort von New York hält das Leben nur noch wenig Überraschungen für sie bereit. Doch dann stört ein dramatisches Ereignis ihren gemächlichen Alltag: Eine “Super-Mum” aus der Nachbarschaft wird ermordet, und ausgerechnet Kate findet die Leiche. Klar, dass sie hier ermitteln muss – und zwar montags, mittwochs und freitags von 8.45 Uhr bis 11.30 Uhr, solange die Kids im Kindergarten sind …
Men Fazit:
“Sex and the City” meets “Desperates Housewifes” heißt es über dieses Buch und man findet tatsächlch ein bischen was von beidem.
Auf der einen Seite steht der Großstadtcharme, das Leben und die Liebe und auf der anderen Seite das ziemlich öde und schicke Vorstadtleben einer Hausfrau und Mutter.
Das Buch ist eine Mischung aus Krimi und Mamibuch, welches sich oft ziemlich zäh in die Länge zog und an einigen Stellen wieder sehr amüsant war.
Im Laufe des Buches erfährt man einiges über die Vergangenheit von Kate Klein, ihr altes Leben und die Liebe in New York und wie es sie in den kleinen Vorort Upchurch verschlug in dem sie sich ziemlich langweilt und zu den schicken Vorort-Supermüttern keinen richtigen Anschluss findet. Und natürlich darüber, wie sie den Mord an ihrer Nachbarin aufklärt und die damit verbundenen Probleme. Denn sie kann nur dann “ermitteln” wenn ihre drei Kinder Vormittags im Kindergarten sind.
Es lies sich gut und locker nebenbei lesen und war ganz nett für Zwischendurch. Mehr aber auch nicht…